Ein ewiges Problem
03 Februar 2024 (KI übersetzt vom Englischen mit manuellen Korrekturen)
Wucher ist ein jahrtausendealtes Problem. Es gab viele Versuche, es zu loszuwerden – etwa durch gesetzliches oder religiöses Verbot oder durch eine Obergrenze für den Zinssatz.
Warum gibt es ihn immer noch?
Dieses Phänomen findet sich in vielen Branchen wieder. Zum Beispiel sind die Automobilhersteller besser organisiert als ihre Kunden, was es den Produzenten ermöglicht, die Gesetze und Vorschriften zu ihren Gunsten durchzusetzen – oft auf Kosten der Autofahrer.
Informationsasymmetrie ist in vielen Branchen verbreitet. Die Verkäufer kennen oft den Wert ihres Produkts besser – wie man es beispielsweise beim Verkauf eines "Schrottautos" (Lemon) beobachten kann.
Aber wie sieht die Informationsasymmetrie bei Krediten aus?
Kreditgeber haben Einblick in den "fairen" Preis eines Kredits (also den Zinssatz), basierend auf bestimmten Parametern (wie der Qualität der Sicherheiten, dem Beleihungsauslauf und der Bonität des Kreditnehmers).
Die Berechnung eines solchen Preises ist nicht trivial – sie erfordert das Fachwissen von Mathematikern und Investitionen in ausgefeilte Software.
Betrachten wir ein Szenario, in dem ein Kreditgeber berechnet, dass der faire Zinssatz für einen bestimmten Kunden und eine bestimmte Kreditstruktur 5,1 % beträgt, aber es ihm gelingt, den Kredit zu 5,3 % zu vergeben.
Die scheinbar geringe Differenz von 0,2 % ist über die Zeit und große Summen hinweg enorm.
Zum Beispiel kann sich diese 0,2 %-Differenz bei einem 500.000-Dollar-Kredit über 15 Jahre auf fast 10.000 Dollar für einen einzelnen Kunden summieren.
Der Kreditprozess erfordert einen erheblichen Zeitaufwand seitens des Kunden, sodass viele Kreditnehmer das erste Angebot einer Bank akzeptieren, das ihnen halbwegs vernünftig erscheint.
Idealerweise wäre es für Kunden vorteilhaft, ein Kreditangebot einzuholen und es dann einer anderen Bank, einem Finanzberater oder sogar einem Online-Forum zur Bewertung vorzulegen.
Betrachten wir den Buchungsprozess eines Hotels oder eines Fluges: Man wählt ein Hotel auf einer Vergleichsplattform aus und kann den Link einfach mit einem Freund teilen, um zu fragen, ob er mitreisen möchte.
Er kann die Option ansehen, ohne alle Suchkriterien erneut eingeben zu müssen. Ein ähnliches System könnte Kreditnehmern enorm helfen, indem es Kreditoptionen transparenter und vergleichbarer macht.
Jedoch liegt es im Interesse etablierter Kreditgeber, hohe Transaktionskosten aufrechtzuerhalten.
Diese Barriere hält Kreditnehmer davon ab, bessere Zinssätze und Konditionen zu suchen, wodurch der Wettbewerb effektiv begrenzt wird und die Preise (in diesem Fall Zinssätze und Kreditgebühren) höher bleiben, als sie es in einem transparenteren und wettbewerbsfähigeren Markt wären.
Wie kann man das Problem lösen?
Es ist schwierig, bestehende Gesetzeswerke und politische Strukturen zu reformieren – das geht nur schrittweise.
Während eine zentrale Plattform wie Uber ihre eigenen Probleme mit Machtkonzentration mit sich bringen könnte, kann man das Problem der hohen Transaktionskosten und der Informationsasymmetrie gezielt angehen.
Um den Wucher zu bekämpfen, müssen wir ihn als mathematisches Problem betrachten und über die richtigen Werkzeuge verfügen.
Zunächst müssen die Kreditparameter "teilbar" sein (oder RESTful, um es in IT-Sprache auszudrücken). Dies würde eine einfache Vergleichbarkeit und Transparenz ermöglichen.
Dann braucht es eine kostenlose, benutzerfreundliche Preis-Engine.
Ein solches Tool könnte Open Source sein, muss es aber nicht, da die Festzinsmathematik leicht überprüfbar ist.
Bietet man mir die API und der Code an, überprüfe ich evtl lieber die API (mit meinen Beispielen) als den Code.
Der Preis eines Kredits ist sein Zinssatz (effektiver Jahreszins). Welche Faktoren beeinflussen diesen Preis?
Vereinfacht gesagt sind es die Bonität des Kunden (z. B. die Ausfallwahrscheinlichkeit), die Qualität der Sicherheiten, die Struktur des Kredits (z. B. der Tilgungsplan) und einige makroökonomische Faktoren (z. B. die Zinsstrukturkurve).
Keine dieser Informationen wird dem Kunden systematisch und transparent offengelegt (höchstens in einzelnen Fragmenten). Welcher Immobilienkäufer kann schon seine eigene Ausfallwahrscheinlichkeit angeben?
Derzeit sind wir noch nicht einmal in Bezug auf Transparenz bei Preis und Kreditstruktur weit genug.
Sobald dieses Problem gelöst ist, können wir uns den weiteren Einflussfaktoren widmen ("Effekte der zweiten Ordnung").
So lösen wir das Wucherproblem. Selbst wenn nur zum Teil.